Mantrailing

Mantrailing

Mantrailing

 

Alle vier Wochen  findet nach dem Training eine Mantrailingseinheit statt. Es wird empfohlen mit dem Hund an diesem Tag nicht am regulären Unterricht teilzunehmen.

Findet nur statt wenn sich mindestens 2 Teams anmelden

Uhrzeit: 13.00 Uhr

Treffpunkt ist immer der Doggen Trainingsplatz, wir fahren gemeinsam zum Trailgebiet.

Was ist  mitzubringen?

Geruchsprobe in einer Tüte ( z.B. : Schal, T-Shirt, Socke, Handschuh), passendes Hundegeschirr, Schleppleine, drei kleine Behälter (Tupperdosen) mit „Jack Pott“ Leckerchen/Futter.

 

Termine:

 

11.02.2018  – Neukloster Forst (Parkplatz am Schäferhund Platz)

11.03.2018 – Bundewehrwald Buxtehude

06.05.2018 – Rüstjer Forst

03.06.2018 – Gewerbegebiet Buxtehude

 

 

 

 

Was ist Mantraing?

Beim Mantrailing werden die Duftmoleküle der Zielperson gesucht, und nicht die Bodenverletzungen wie bei der Fährtenarbeit. Beim Mantrailing wird ein Geruchsträger mit dem Individualgeruch der zu suchenden Person verwendet, um den Hund auf die Spur anzusetzen. Die Qualität des Geruchsträgers ist entscheidend für den Verlauf der Suche.

Ein Mensch verliert ständig Hautschuppen – in jeder Minute Tausende. Die Hautpartikel werden verwirbelt und verstreut, wenn der Mensch sich bewegt. Neben Hautzellen enthalten die Schuppen häufig weitere Bestandteile, beispielsweise Rückstände von Kosmetika. Eine verletzte Person verliert darüber hinaus Blut, das sich dann auf der Spur befindet.[4] Es ist bislang nicht abschließend erforscht, welche Bestandteile des menschlichen Individualgeruchs der Hund bei seiner Suche wahrnimmt.[5] Die häufigste Erklärung der Erzeugung menschlichen Geruchs ist die Vorstellung, dass menschlicher Geruch neben körpereigenen metabolischen Abbauprodukten durch bakterielle Wirkung auf abgestorbene Hautzellen und Sekrete produziert wird. Es wird davon ausgegangen, dass das bei der Zersetzung entstehende Geruchsmuster einzigartig ist. Vieles deutet darauf hin, dass das Geruchsbild des Menschen ebenso einmalig wie der Fingerabdruck oder die DNA ist. Dabei wird der individuelle menschliche Körpergeruch von verschiedenen Faktoren bestimmt, die entweder dauerhaft beständig sind oder in Abhängigkeit von umweltbedingten Einflüssen variieren.[6] Menschliche Zellen bleiben über unterschiedlich lange Zeiträume erhalten: Hautzellen etwa 36 Stunden, rote Blutkörperchen dagegen etwa 120 Tage.[4] Das allein begrenzt schon die Haltbarkeit einer Duftspur. Zusätzlich kommen Einflüsse wie Witterung, die schon erwähnten chemischen Substanzen, und weitere Stoffe hinzu, die für eine längere oder kürzere Haltbarkeit der Duftspur verantwortlich sind. Grundsätzlich sind derzeit validierte Aussagen über die Nachverfolgbarkeit einer Geruchsspur nur begrenzt verfügbar. Studien belegen Spuralter von 48 Stunden bis zu vier Wochen.

Quellennachweis: https://de.wikipedia.org/wiki/Mantrailing